Tigerfelder „Bürgerwerkstatt“ trifft sich am 5. Oktober

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Tigerfeld von oben. Wie es unten weitergeht, soll in der „Bürgerwerkstatt“ besprochen werden.

Bei der Auftaktveranstaltung im Juli hat sich gezeigt, dass die Tigerfelder Bevölkerung sehr interessiert an der Entwicklung ihres Dorfes ist. Am 5. Oktober 2016 um 19 Uhr (!) soll nun die „Bürgerwerkstatt“ mit der Arbeit beginnen.

Zusammen mit dem Büro Künster aus Reutlingen möchte die Gemeindeverwaltung weiter auf dem Pfad der intensiven Bürgerbeteiligung gehen. NAchdem im Ortsteil AIchelau schon im Jahr 2011 nach intensiven Beratungen mit der Bürgerschaft ein Ortsentwicklungskonzept erarbeitet wurde, soll ein solches auch für Tigerfeld erstellt werden.

Im Unterschied zu Aichelau, wo die Frage der Erweiterungsmöglichkeiten für die Firma Paravan wesentlicher Anlass für die Planungen war, ist man in Tigerfeld etwas freier: Mit dem Baugebiet „Wimsener Straße III“ können Bauwilligen ausreichend Bauflächen angeboten werden, dennoch bleibt die Ortsentwicklung ein wichtiges Thema. Für Bürgermeister Reinhold Teufel ist die Aufgabenstellung klar: „Unser wichtigstes Ziel muss es sein, das Dorf auch und gerade in seinen alten Grenzen, also im alten Ortskern, lebendig zu halten. Und dies nicht nur baulich, sondern insbesondere auch in sozialer Hinsicht – dort sollten Menschen wohnen, leben und sich begegnen“.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz geht es jetzt an die „Bürgerwerkstatt“. Die externe Moderation durch das Büro Künster soll signalisieren, dass es hier eben gerade nicht darum geht, die Ideen der Gemeindeverwaltung oder des Gemeinderats der Bevölkerung aufzuschwätzen, sondern dass die Bürgerinnen und Bürger selbst Ideen und Ziele formulieren sollen, mit denen sich Gremium und Verwaltung dann beschäftigen sollen.

Clemens Künster vom gleichnamigen Planungsbüro kann hier durchaus als Fachmann gesehen werden: In zahlreichen Städten und Gemeinden der näheren und weiteren Umgebung begleitet sein Büro vergleichbare Projekte. Der in Steinhilben lebende Stadtplaner hat ein Herz für den ländlichen Raum und ist damit für diese Aufgabe sicher die richtige Wahl.

Die „Bürgerwerkstatt“ wird voraussichtlich im Schul- und Rathaus zusammenkommen, nähere Informationen werden noch bekanntgegeben.

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