Bekanntgaben im Gemeinderat am 14.12.12016

In der Sitzung des Gemeinderats am 14.12.2016 erfolgten folgende Bekanntgaben:

Löschwasserentnahmestelle bei der Hüle

Im Zuge der Renaturierung der Pfronstetter Hüle wurden zwei Löschwasserentnahmestellen angelegt, die es der Feuerwehr ermöglichen sollen, mit den entsprechenden Pumpen nahe Genug an das Gewässer zu kommen. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten war die Feuerwehr unzufrieden mit diesen Entnahmestellen, aus diesem Grund fand unlängst ein Vor-Ort-Termin mit den Verantwortlichen der Feuerwehr statt.

Eine allen Belangen gerecht werdende Lösung konnte dabei nicht gefunden werden. Ein oberirdisches Rohr vom Randbereich ins Gewässer wurde aus gestalterischen Gründen abgelehnt, zudem wäre hier das Freihalten des Ansaugstutzens ein gewisses Problem. Das andiskutierte Abschrägen der mit Rasengittersteinen befestigten Entnahmestellen vom Straßenniveau auf den ca. 1 m tiefer liegenden Wasserspiegel würde bei Schnee oder Glatteis zu der Gefahr führen, dass die Wehrmänner, welche die Pumpe tragen, rutschen könnten.

Bis auf weiteres wurde besprochen, dass die Gemeinde die Entnahmestellen etwas verbreitert, um den Bewegungsraum zu vergrößern. Zudem soll der angrenzende Böschungsbereich abgeflacht werden, um den Zugang zum Gewässer zu erleichtern. Dies soll dann im nächsten Frühjahr umgesetzt werden, falls bis dahin keine bessere Alternative gefunden wird.

Teilregionalplan „Windenergie“

Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar Alb hat in ihrer letzten Sitzung die Offenlage für den Teilregionalplan „Windenergie“ beschlossen. Von den insgesamt acht vorgesehenen Vorranggebieten liegen drei zumindest teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Pfronstetten, es handelt sich hierbei um die Bereiche Schäfbuch / Hohe Buche (Oberstetten / Pfronstetten), Mörsbuch / Hausberg (Ödenwldstetten / Aichelau) und Muttenbühl (Upflamör / Geisingen).

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Bürgermeister Reinhold Teufel führte aus, dass er sich als Mitglied der Verbandsversammlung gegen den entsprechenden Beschlussvorschlag ausgesprochen und dies auch begründet habe. Es sei nicht akzeptabel, dass zu diesen Plänen, die im Februar 2014 noch nicht einmal durch eine entsprechende Benachrichtigung an die betroffenen Gemeinden, sondern über die Presse bekannt geworden sind, die betroffene Bevölkerung erstmals nach knapp drei Jahren angehört werde. In der Zwischenzeit sei zwar eine Vielzahl von harten und weichen Standortfaktoren abgeprüft worden, die Akzeptanz vor Ort habe dabei aber keine Rolle gespielt. Der Bürgermeister macht hierfür allerdings nicht den Regionalverband verantwortlich, da dieser nur das abarbeite, was ihm die grünrote Landesregierung mit der Änderung des Landesplanungsgesetzes aufgetragen habe.

Als notwendig und richtig bezeichnete es Teufel, dass der Regionalverband die vor der förmlichen Offenlage des Planwerks vorgesehene öffentliche Informationsveranstaltung dort abhält, wo die größte Betroffenheit gegeben ist, nämlich in Pfronstetten. Voraussichtlich am Montag, dem 30.01.2017 wird diese Veranstaltung in der Pfronstetter Albhalle stattfinden. Dort soll dann auch intensiv darüber informiert werden, wie es zur Auswahl der jetzt im Raum stehenden potenziellen Vorranggebiete gekommen ist.

Zur Vorbereitung der vor einer Entscheidung im Gemeinderat über die Stellungnahme zum Teilregionalplan „Windenergie“ geplanten Bürgerinformationsveranstaltung nimmt die Gemeindeverwaltung das Beratungsangebot des „Forums Energiedialog“ in Anspruch. Hierbei handelt es sich um ein vom Umweltministerium gefördertes Projekt, das insbesondere die Kommunikation und den Dialog in solchen Angelegenheiten unterstützen soll. Ziel ist es, die Veranstaltung gemeinsam mit der Bürgerinitiative vorzubereiten. Ein erstes Treffen der hierfür gebildeten Dialoggruppe ist in den nächsten Tagen geplant.

Nahwärmenetz in Tigerfeld

Bürgermeister Reinhold Teufel gab bekannt, dass in den letzten Wochen das Tigerfelder Nahwärmenetz in den Bereich Ringstraße hinein verlängert wurde. Nachdem die Trasse unmittelbar am Feuerwehrgerätehaus und am Schul- und Rathaus der Gemeinde vorbeiführt, wurden für diese ebenfalls Anschlussmöglichkeiten geschaffen.

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Technisch handelt es sich aber um einen Hausanschluss, vom Feuerwehrgerätehaus aus führt eine Verbindungsleitung zum Schul- und Rathaus. Zunächst soll jedoch nur das Feuerwehrgerätehaus tatsächlich mit Nahwärme beheizt werden. Vor einem Anschluss des Schul- und Rathauses muss der hierfür notwendige Installationsaufwand erhoben werden.

Standort Jugendclub Huldstetten

Zwischenzeitlich fand ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Jugendclubs Huldstetten statt, an dem neben Bürgermeister Reinhold Teufel auch sein Stellvertreter Gemeinderat Karlheinz Schultes teilnahm. Dabei wurde vereinbart, dass der Jugendclub prüft, ob nicht doch ein ortsnäherer Standort, beispielsweise im Bereich Weißgässle, möglich wäre. Seitens des Landratsamts wurde darum gebeten, den bisher geplanten Standort „Auf der Höhe“ noch einmal zu überdenken. Die Jugendlichen werden nun Kontakt mit den entsprechenden Grundstückseigentümern und Anwohnern aufnehmen.

Archivwesen

Die Gemeinde hat im Dachgeschoss der Grundschule ein Zentralarchiv für die Archivalien aller Ortsteile eingerichtet. Inzwischen wurden dort 96 lfm Archivregale eingerichtet, von denen 64 lfm bereits durch die Archivalien von Aichstetten und Tigerfeld belegt sind. Aufgrund des geplanten Verkaufs des Schul- und Rathauses Aichelau wurden nun die dort untergebrachten Archivalien von Aichelau und Geisingen in Kartons verpackt und ebenfalls nach Pfronstetten verbracht.

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Die Archivalien aus Huldstetten befinden sich derzeit beim Restaurator und sollen dann ebenfalls im Dachgeschoss der Grundschule eingelagert werden. Und letztlich soll auch das historische Archiv Pfronstetten verlegt werden, zumal im Rathaus der Archivraum auch langsam knapp wird. Letztendlich muss der gesamte Bereich des historischen Archivs räumlich abgetrennt werden. Eine Herausgabe von Archivgut darf dann nur noch über das Landratsamt erfolgen. Damit ist sichergestellt, dass die jetzt vorgenommene Sortierung erhalten bleibt.

Sitzung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Zwiefalten-Hayingen

Bei der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Zwiefalten-Hayingen berichteten die Verantwortlichen der organisierten Nachbarschaftshilfe in den drei Verbandsgemeinden, Frau Gertrud Schädle, Emma Petermann und Beate Laib informierten über den aktuellen Sachstand. Noch herrscht eine gewisse Zurückhaltung bei der Inanspruchnahme dieses Angebots, dass ein Bedarf gegeben ist, kann aber bestätigt werden. Außerdem wurden die Jahresrechnung für das Jahr 2015 festgestellt und die Fischereischeingebühren angepasst. Nachdem die Förderung des Projekts aus dem Förderprogramm LEADER nunmehr absehbar ist, wurde das Organisationsgutachten zur Prüfung von Synergieeffekten durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Verband beauftragt.

Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands Albwasserversorgungsgruppe VII – Zwiefalter Aachgruppe

Bei der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands Albwasserversorgungsgruppe VII – Zwiefalter Aachgruppe wurden der Jahresabschluss 2015 und der Wirtschaftsplan 2017 beschlossen. Nach dem Bericht des Wassermeisters wurde dem Abschluss einer Vereinbarung mit dem Gemeindeverwaltungsverband Zwiefalten-Hayingen zugestimmt, wonach beide Verbände die Abwicklung ihrer Kassengeschäfte künftig vom selben Personal erledigen lassen können. Hierfür war auch noch eine Änderung der Verbandssatzung notwendig.

Mobilfunkanlagen im Bereich des Hochbehälters Öschle, Pfronstetten

Die Firma Deutsche Funkturm unterhält im Bereich des Hochbehälters Öschle, Pfronstetten, einen Mast mit Mobilfunkanlagen. Diese Anlagen sollen technisch aufgerüstet werden, wofür ein höherer Mast erforderlich ist. Nachdem es anfangs so aussah, dass diese höhere Mast auf dem Grundstück des Zweckverbands Albwasserversorgungsgruppe VII – Zwiefalter Aachgruppe nicht aufgestellt werden kann,  wollte das Unternehmen den Pachtvertrag mit dem Zweckverband vorzeitig kündigen. In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass der höhere Mast doch auf dem Verbandsgrundstück realisiert werden kann.  Die Verbandsverwaltung wird deshalb den entsprechenden Pachtvertrag abändern, die Laufzeit verlängert sich bis mindestens 2022, wobei das Unternehmen eine Option auf weitere zehn Jahr hat.

Jagdverpachtung Geisingen

Nachdem der Jagdpachtvertrag mit dem seitherigen Gründen aus rechtlichen Gründen erloschen ist, hat die Gemeindeverwaltung den Jagdbogen Geisingen über das Mitteilungsblatt und die Internetseite der Gemeinde öffentlich ausgeschrieben. Bis zur Neuverpachtung zum 01.04.2017 wird der Jagdbogen vom Pächter eines benachbarten Jagdbogens jagdlich mit betreut, dieser trägt auch die in diesem Zeitraum anfallenden Wildschäden.

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