Flüchtlingsfamilie in Tigerfeld angekommen

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Die Familie Alshahada wohnt seit kurzem in Tigerfeld

Bisher waren in der Flüchtlingsunterkunft in Tigerfeld männliche Einzelpersonen untergebracht, seit einigen Tagen wohnt dort die Familie Alshahada mit ihren acht Kindern.

Von der Landeserstaufnahmestelle in Meßstetten über Reutlingen nach Tigerfeld: Nafee Alshahada und seine Frau Haifa Alahmad haben mit ihren Kindern in der Gemeinde Quartier bezogen. Damit wird auch das große Haus mit Leben gefüllt: Die Töchter Hala und Darin sowie ihre Brüder Mohammed, Ibrahim, Abdel Elah, Firas, Faisal und Khaled waren auffallend diszipliniert und mit neugierigen Augen mit dabei, als Bürgermeister Reinhold Teufel der Familie zusammen mit Denis Rudolf von der Gemeindeverwaltung und Conny Schultes von den Flüchtlingshelfern zu Besuch kamen. Der Familienvater, der gut Englisch spricht,  hatte in Syrien Wirtschaft studiert und war in der Personalverwaltung der Stadt Aleppo beschäftigt. Als die Bürgerkriegswirren zu groß wurden, wagte die Familie die Flucht nach Europa, auch weil sie den Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen wollen.

„Der erste Eindruck von der Familie ist sehr positiv“ sagte der Bürgermeister nach seinem Besuch. „Die Eltern wissen, dass sie unsere Sprache lernen müssen und sie wollen auch ihre Kinder schnell hier integrieren – ob in der jeweiligen Schule oder im Kindergarten. Familien wie die Alshahadas können tatsächlich die Bereicherung für unsere Gesellschaft sein, von der man immer spricht, wenn man der Flüchtlingswelle etwas Gutes abgewinnen möchte“ ist sich Reinhold Teufel sicher. „Die Kinder sind jung genug, um sich sprachlich schnell zu integrieren, und mit einer guten Ausbildung haben sie später sicher eine gute Perspektive – ob dauerhaft bei uns oder auch wieder in ihrer Heimat“.

Angesichts diesen positiven ersten Eindrucks hofft die Gemeindeverwaltung, dass sich in Tigerfeld Freiwillige finden, die ab und zu mal bei der Familie vorbeischauen und beim Einleben Hilfestellung geben. Wer hier mithelfen möchte, wird gebeten, sich bei Denis Rudolf von der Gemeindeverwaltung zu melden. Und wenn es jetzt draußen auch wärmer wird, würden sich die acht Kinder sicher freuen, wenn sie auch von ihren Altersgenossen freundlich aufgenommen und beim Spielen miteinbezogen werden.

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