Bekanntgaben im Gemeinderat

In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 29.03.2017 erfolgten folgende Bekanntgaben:

Jugendzeltlager des Bund Naturschutz Alb-Neckar

Der Bund Naturschutz Neckar-Alb führt vom 29.07.2017 bis zum 12.08.2017 sein 43. Jugendzeltlager in Aichelau durch. Im Rahmen des Zeltlagers stehen auch Pflegemaßnahmen in Aichelau auf dem Programm. Im Rahmen eines Pressetermins am 07.08.2017 wird über das Zeltlager informiert.

Jagdbogen Geisingen neu verpachtet

Wegen Ausscheidens des seitherigen Jagdpächters wurde der Jagdbogen Geisingen zum 01.04.2017 neu verpachtet. Pächter ist dann Steffen Betz aus Steinhilben, der auch schon den angrenzenden Jagdbogen Huldstetten West gepachtet hat.

Keine Aussichten auf Ortsumfahrungen der B 312

Das Bundesverkehrsministerium hat im März 2016 den Bundesverkehrswegeplan 2030 veröffentlicht. Dieser Plan geht zurück auf von den Bundesländern gemeldete Straßenprojekte (Autobahnen und Bundesstraßen), das baden-württembergische Verkehrsministerium hatte 2013 eine entsprechende Projektliste übersandt. Die Ortsumfahrungen der B 312 im Bereich der Gemeinde Pfronstetten waren in dieser Projektliste nicht mehr enthalten, nachdem sie im „alten“ Bundesverkehrswegeplan im sogenannten „weiteren Bedarf“ noch verzeichnet waren.

Im Rahmen einer Straßenbaukonferenz hat das baden-württembergische Verkehrsministerium Anfang März über die Umsetzungskonzeption zum Bedarfsplan 2016 informiert. Dabei wurde deutlich, dass Maßnahmen, die im aktuellen Bedarfsplan nicht enthalten sind, zumindest bis zum Jahr 2030 keine Aussicht auf Umsetzung haben. Insbesondere wurde klar, dass es „nicht abgerufene Restmittel“, die kurzfristig für kleinere Maßnahmen verwendet werden können, nicht mehr geben wird. Vielmehr wird das Land freie Mittel künftig nur noch für Maßnahmen vorsehen, für die sowohl die planerischen wie auch die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind.

In der Region haben es lediglich die Ortsumfahrungen Riedlingen und Engstingen sowie der Albaufstieg bei Lichtenstein in die Liste der Maßnahmen geschafft, für die eine Realisierung erwartet werden kann. Insofern muss man ehrlicherweise feststellen, dass die Ortsumfahrungen der B 312 im Bereich der Gemeinde Pfronstetten in den nächsten zwei Jahrzehnten nicht realistisch sind.

Vermarktungsstand für die Bauflächen im Hans-Kürner-Weg, Pfronstetten

Von den neun erschlossenen Bauplätzen im Baugebiet am Hans-Kürner-Weg in Pfronstetten sind zwischenzeitlich drei Plätze verkauft, für drei weitere liegen Reservierungen vor. Damit ist die Vermarktung dieser Bauflächen deutlich zügiger angelaufen als dies zu erwarten war. Als Reaktion darauf wurde die Erschließungsstraße bereits weiter nach Norden geführt als zunächst geplant. In Kürze soll der Grunderwerb für die nördlich angrenzenden Flächen erfolgen, so dass die Gemeinde dann im Eigentum aller benötigten Flächen ist. Dies ermöglicht es dann, weitere sieben Bauplätze zu erschließen.

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Für leichte Irritationen – weniger bei den Bauplatzinteressenten als vielmehr bei den Anwohnern – sorgte die Höhenlage der Erschließungsstraße. Diese war bereits im ursprünglichen Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 so vorgesehen, aufgrund der Höhenlage des Kanals war dies auch nicht anders möglich. Ohne diese Anhebung hätten die Kanalrohre am natürlichen Tiefpunkt des Geländes keine Überdeckung mehr gehabt. Selbst bei einer Anbindung des Bereichs in die Oberstetter Straße wäre der Kanalanschluss nur unwesentlich tiefer gewesen, zudem hätte hierfür eine Leitungsführung über Privatgrund erfolgen müssen.

Die Alternative wäre eine vollständige Druckentwässerung (Abwasserpumpen) des Gebiets gewesen, was aber für die Bauherren Mehrkosten mit sich gebracht hätte. Außerdem hätte dann für das Oberflächenwasser mitten im Baugebiet ein Sickerbecken angelegt werden müssen. Dieser Platz hätte dann wieder gefehlt, außerdem wäre dies auch optisch kein Gewinn gewesen.

Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass dieser Umstand nicht mehr großartig auffällt, wenn das Gebiet bebaut ist. Für die Bauherren ergeben sich sogar positive Nebeneffekte: Es dürfte nur sehr wenig Aushub zur Abfuhr kommen und das Untergeschoss kann in diesem Bereich höhengleich an die Umgebung angebunden werden. Speziell bei Einliegerwohnungen ist dies sehr attraktiv.

Weiterer Bauwagen in Pfronstetten

Jugendliche aus Pfronstetten haben sich an die Gemeinde gewandt und darum gebeten, dass ihnen die Gemeinde ein Grundstück im Gewerbegebiet an der B 312 zur Aufstellung eines Bauwagens zur Verfügung stellt.

Nachdem in Pfronstetten bereits ein Bauwagen besteht, wäre die grundsätzliche Zielsetzung der Gemeinde die, dass sich die „jüngeren“ Jugendlichen in diesen Bauwagen integrieren. Aus mehreren Gründen ist dies zumindest aktuell nicht angedacht.

Für einen Bauwagenstandort in Pfronstetten gilt dasselbe wie in allen anderen Ortsteilen: Die Zustimmung der Gemeinde hängt davon ab, dass ein Standort gefunden wird, bei dem seitens der Anlieger  keine Vorbehalte bestehen. Zudem müssen gewisse Vorgaben bezüglich der Nutzung des Bauwagens, speziell auch im Hinblick auf den Jugendschutz, eingehalten werden.

Die Gemeindeverwaltung wird Rücksprache mit den Eltern der Jugendlichen und den Anliegern nehmen und die Angelegenheit dann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorlegen.

Jugendclub in Huldstetten

Für den Jugendclub in Huldstetten gibt es nach wie vor keine verbindliche Festlegung auf einen Standort, auf dem die bereits beschafften Container aufgestellt und als Treffpunkt eingerichtet werden können. Ein ins Auge gefasster Standort im Innenbereich kann nicht realisiert werden. Bei einem neuerlichen Gesprächstermin mit den Jugendlichen und den Huldstetter Gemeinderäten wurde vereinbart, dass ein weiterer Standortvorschlag geprüft werden soll. Hierzu sind noch Absprachen mit dem Eigentümer und den Anliegern sowie mit dem Landratsamt notwendig.

Sachstand Neubau Dorfgemeinschaftshaus Aichelau

Nachdem bei der Gemeindeverwaltung immer wieder Fragen nach dem Stand in Sachen Neubau Dorfgemeinschaftshaus Aichelau auflaufen informierte Bürgermeister Reinhold Teufel den Gemeinderat wie folgt:

Beschlusslage im Gemeinderat ist, dass der Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses nur dann in Frage kommt, wenn das Schul- und Rathaus in Aichelau verkauft werden kann.  Nachdem es lange Zeit so ausgesehen hat, dass kein Interessent für das Gebäude gefunden werden kann, hat ein Bürger aus Aichelau Interesse angemeldet. Weil eine gewerbliche Nutzung vorgesehen ist, waren eine gute Breitbandanbindung und die Möglichkeit des Anschlusses an das in diesem Bereich vorhandene private Nahwärmenetz von Anfang an Voraussetzungen für das Erwerbsinteresse. Beim Thema Breitbandanbindung gibt es keine Probleme, aktuell sind 50 Mbit verfügbar, ein Glasfaser-Direktanschluss ist technisch machbar.

Schwieriger gestaltet sich der Anschluss an das Nahwärmenetz. Dieses ist in privater Hand und es gibt gewisse Vorbehalte hinsichtlich der Gewährleistung der Versorgungssicherheit beim Anschluss weiterer Gebäude. Neben dem Schul- und Rathaus soll ja auch das neue Dorfgemeinschaftshaus an das Netz angeschlossen werden. Bis Ende April wird eine verbindliche Rückmeldung der Eigentümer des Nahwärmenetzes vorliegen, ob einem Anschluss zugestimmt wird. Entsprechend der Festlegung im Gemeinderat  werden die Planungsarbeiten für das Dorfgemeinschaftshaus wieder aufgenommen, sobald der Verkauf abgewickelt ist.

Würdigung des ehrenamtlichen Engagements und besonderer Leistungen

Der Gemeinderat hat im Rahmen seiner diesjährigen Klausurtagung beschlossen, dass die Gemeinde künftig jährlich im Rahmen des Pfronstetter Advents Personen auszeichnet, die über viele Jahre ehrenamtlich bei den örtlichen Vereinen Verantwortung getragen haben.  Dabei können die Vereine entsprechende Ehrungsvorschläge bei der Gemeindeverwaltung einreichen. Außerdem ist geplant, künftig auch besondere Leistungen der Vereine oder ihrer Mitglieder in diesem Rahmen zu würdigen. Dies kann eine Mannschaft des TSV sein, die eine Meisterschaft errungen hat, ein Musikant, der eine Leistungsprüfung absolviert hat oder auch eine Sängerin oder ein Sänger, der seit Jahrzehnten einem Verein treu geblieben ist.  Auch hier können die Vereine Vorschläge einreichen. Neben einer Urkunde wird es ein Sachgeschenk der Gemeinde geben.

Flüchtlingsfamilie in Tigerfeld

In der Flüchtlingsunterkunft in Tigerfeld ist zwischenzeitlich eine zehnköpfige Familie aus Syrien untergekommen. Die Familie macht einen guten Eindruck, die Gemeindeverwaltung hofft, dass sie sich schnell integriert. Die Kinder werden abhängig vom Alter schon in einigen Tagen den Kindergarten, die Wunderbuch-Grundschule oder die Münsterschule in Zwiefalten besuchen. Aktuell handelt es sich noch um eine sogenannte vorläufige Unterbringung, für die der Landkreis zuständig ist. Allerdings wird damit gerechnet, dass die Familie zeitnah eine Duldung erhält und dann im Rahmen der Anschlussunterbringung im Gebäude verbleibt. In diesem Zusammenhang wird dann auch das Mietverhältnis umgestellt, bisher war der Landkreis Mieter, künftig wird es die Gemeinde sein. Der Mietvertrag läuft dann noch rund dreieinhalb Jahre.

Prädikatswanderweg im Tiefental

Der Gemeinderat hat im September 2016 beschlossen, dass die Gemeinde sich an der Umsetzung eines Prädikatswanderweges im Rahmen der Wanderkonzeption Mittlere Alb, Albtrauf und Biosphärengebiet Schwäbische Alb beteiligt. Angedacht war zunächst, im Bereich Tiefental einen „Premium Spazierweg“ auszuweisen. Im Rahmen der weiteren Prüfung hat sich gezeigt, dass dieser Bereich mit einer entsprechenden Erweiterung nach Westen hin auch als „Premium Wanderweg“ ausgewiesen werden kann. Aktuell läuft die Feinabstimmung der Trasse, in die auch die Forstverwaltung eingebunden ist.

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