Bekanntgaben im Gemeinderat

In der Sitzung des Gemeinderats am 26.04.2017 erfolgten folgende Bekanntgaben:

BLS schließt Netzbetriebsvertrag mit der NetCom BW GmbH

Die Breitbandversorgungsgesellschaft im Landkreis Sigmaringen mbH & Co. KG (BLS) verpachtet ihr gesamtes Netz an die NetCom BW GmbH. Am 30. März 2017 wurde ein entsprechender Netzbetriebsvertrag zwischen der BLS und der NetCom BW unterzeichnet. Dieser hat eine Erstlaufzeit von 15 Jahren und kann danach für weitere fünf Jahre verlängert werden. Die BLS haben mit dem großflächigen Ausbau des Glasfasernetzes eine Vorreiterrolle in Baden-Württemberg übernommen, die Gemeinde Pfronstetten ist der Gesellschaft im vergangenen Jahr beigetreten und hat hierdurch die Möglichkeit, dass neben der Deutschen Telekom ein weiterer Breitbandbetreiber in der Gemeinde entsprechende Anschlussmöglichkeiten anbieten kann. Die NetCom BW, ein Tochterunternehmen der EnBW, hatte im vergangenen Jahr den bisherigen Netzbetreiber Neckarcom Telekommunikation GmbH zu 100 Prozent übernommen, der bisher das BLS-Netz versorgt hat. Die BLS existiert seit 2010 als Zusammenschluss von inzwischen 38 Städten und Gemeinden in fünf Landkreisen. Das über 300 Kilometer lange Leitungsnetz bildet ein großes und leistungsfähiges Datennetz in der Region.

Pflege der Obstbäume in Aichelau

Im Zuge des in den 1990er Jahren in Aichelau durchgeführten Flurneuordnungsverfahrens wurden die meisten dort vorhandenen Streuobstbestände der Gemeinde zugeteilt. Wichtig für den Erhalt dieser landschaftsprägenden Elemente ist allerdings eine regelmäßige Pflege, hier besteht nunmehr auch Handlungsbedarf. Um dies in geeigneter Weise organisieren zu können, ist es zunächst einmal erforderlich, den Bestand an Obstbäumen zu erheben und zu kartieren. Herr Gerhard Bayer aus Aichelau hat in der Vergangenheit Möglichkeiten geprüft, wie dies erledigt werden kann. Zunächst war angedacht, hierfür im Rahmen einer Bachelorarbeit zum Thema „Streuobstwiesen in der Albgemeinde Pfronstetten: Pflege- und Entwicklungskonzept für Streuobst auf der Alb“ Studierende der Fakultät Landschaftsplanung und Naturschutz an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen einzusetzen, dies war bisher jedoch leider nicht möglich. Auf Vermittlung von Herrn Revierförster Peter Ostertag hat sich nun Herr Manfred Ludwig aus St. Johann bereiterklärt, diese Erfassung zusammen mit seiner Frau im Sommerhalbjahr 2017 zu machen. Herr Ludwig ist Vorsitzender des Bund Naturschutz Neckar-Alb e.V. (BNAN), der im Sommer auch sein diesjähriges Jugendzeltlager in Aichelau durchführt. Nach der Erfassung hat die Gemeinde dann die Möglichkeit, die künftige Pflege zu organisieren. Es wird dann auch zu prüfen sein, ob diese Maßnahmen auf das Ökokonto der Gemeinde angerechnet werden können. Aus Sicht der Gemeindeverwaltung würde es mehr Sinn machen, vorhandene Landschaftselemente vernünftig zu pflegen als immer neue Elemente anzulegen.

Energieverbrauch und -erzeugung in der Gemeinde

Die Netze BW hat der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass im Jahr 2015 in der Gemeinde Pfronstetten insgesamt 4.832 Megawattstunden Energie verbraucht wurden.  Jeweils rund 30% davon wurden in den Privathaushalten und im Bereich Gewerbe/Industrie verbraucht, 24% in der Wärmeerzeugung und 14% in die Landwirtschaft. Eher unbedeutend ist die Straßenbeleuchtung mit 1,6 %. Erzeugt wurden in der Gemeinde im selben Zeitraum 15.003 Megawattstunden, also mehr als das Dreifache des Verbrauchs. 71% davon kommen von den 216 PV-Anlagen in der Gemeinde und 29% von den Biogasanlagen.

Verkehrsspiegel in Huldstetten

Die Gemeindeverwaltung wurde auf den Verkehrsspiegel im Kreuzungsbereich Zwiefalter Straße / Kirchstraße in Huldstetten angesprochen, dieser sei im Winter wg. Frost bzw. Beschlag nicht nutzbar. Nachdem der Spiegel den von der Kirchstraße auf die Kreuzung zufahrenden Verkehrsteilnehmern nutzt und die Kirchstraße eine Kreisstraße ist, ist hier die Zuständigkeit des Landkreises gegeben. Die Straßenmeisterei wurde auf diesen Umstand hingewiesen und hat zugesagt, dass der Spiegel ausgetauscht wird.

Verbandsversammlung Gemeindeverwaltungsverband Zwiefalten-Hayingen

Anfang April fand in Pfronstetten eine Sitzung der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Zwiefalten-Hayingen statt. Dabei wurden die Netzwerkgruppe Palliativversorgung Hayingen-Zwiefalten-Pfronstetten bzw. das Projekt „Entwicklung Palliativer Lebenskultur im Landkreis Reutlingen“ vorgestellt, der Haushalt 2017 verabschiedet und Arbeiten zur Instandsetzung der Gemeindeverbindungsstraßen vergeben. Breiten Raum nahm auch die Diskussion über die Stellungnahme des Verbands zur Teilfortschreibung Wind zum Regionalplan Neckar-Alb ein. Diese Fortschreibung wurde unter Hinweis darauf, dass die Planung nicht mit der betroffenen Bevölkerung abgestimmt wurde, einstimmig abgelehnt.

Verbandsversammlung Zweckverband Wegebaugerätegemeinschaft Albrand

Vor kurzem tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbands Wegebaugerätegemeinschaft Albrand. Neben der Beschlussfassung über die Jahresrechnung 2016 und den Wirtschaftsplan 2017 standen die Anpassung der Leistungsentgelte und der Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit auf der Tagesordnung, außerdem die Zustimmung zur Aufnahme eines weiteren Mitglieds in den Verband. Der technische Geschäftsführer des Verbands, Herr Hubert Gramenske aus Pfronstetten, machte in seinem Bericht deutlich, dass sich der Verband organisatorisch und von der Ausstattung und personellen Besetzung her erneuert, um den Anforderungen der Zukunft zu entsprechen.

Befestigte Flächen Friedhof Huldstetten

Die Kirchengemeinde Huldstetten hat beantragt, die befestigten Flächen auf dem Friedhof in Huldstetten zu erneuern und auch insgesamt neu anzulegen. Nicht zuletzt auch wegen der Instandsetzungsarbeiten an der Kirche haben die Pflasterbeläge stark gelitten, zudem wird in einigen Bereichen eine Änderung vorgeschlagen. Nachdem die entsprechenden Flächen der Gemeinde gehören, müsste diese auch die entsprechenden Kosten tragen. Der Friedhof Huldstetten wird seit einigen Jahren vorbildlich ehrenamtlich von einigen Mitgliedern der Kirchengemeinde gepflegt. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Gemeindeverwaltung ein wenig in der Pflicht, auch ihrerseits dazu beizutragen, dass das Erscheinungsbild bestmöglich ist. Aus diesem Grund wurde das Büro Beetz beauftragt, einmal die Kosten zu ermitteln, die für eine solche Neugestaltung anfallen würden. Dabei ist ausdrücklich daran gedacht, weitere freiwillige Helfer zu suchen, die bei den Pflasterarbeiten mithelfen.

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