Gemeindeausflug führt nach Berlin

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Im Paul-Löbe-Haus in Berlin informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth (links) die Pfronstetter Delegation übers eine Arbeit, beim Fototermin schloss sich auch der zufällig vorbeikommende CDU-Bezirksvorsitzende Thomas Bareiß (rechts) der Gruppe an.

Vier intensive Tage verbrachten Mitglieder des Pfronstetter Gemeinderats und Mitarbeiter der Gemeinde in Berlin. Der Politikbetrieb und die dynamische Entwicklung der Hauptstadt standen im Mittelpunkt der Informationsreise.

Erstmals nach fast 25 Jahren gingen Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinde Pfronstetten wieder auf eine längere Informationsreise. Entsprechend dem Wunsch des Gemeinderats führte diese in die Bundeshauptstadt Berlin.

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Dort wurde die fast 40köpfige Pfronstetter Delegation am Donnerstag mit einem Donnerwetter empfangen: Die tagelange Hitze im Nordosten entlud sich mit kräftigen Gewittern, die sogar zur Einstellung des Bahnbetriebs in der Region führten. Glücklicherweise kam der Zug aus Ulm noch vorher im Berliner Hauptbahnhof an, allerdings musste die Gruppe einen Sturzregen über sich ergehen lassen, bis der Bus zum Hotel parat stand.

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Ein vom berlinerfahrenen Bürgermeister Reinhold Teufel geführter Rundgang um den Bereich des Kurfürstendamms rundete den ersten Tag ab.

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Der erste Weg am Freitag führte die Pfronstetter in das Paul-Löbe-Haus, wo sie der Bundestagsabgeordnete Michael Donth (CDU) über seine Arbeit im Parlament informierte.

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Weiter ging es in die Landesvertretung Baden-Württemberg, wo mit Protokollchef Ulrich Aierstock aus Zwiefalten ein Landsmann über die Aufgaben seines Hauses informierte.

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Gemeinderat Ernst Störkle konnte sich dabei davon überzeugen, dass der Kalksteinbrocken, den er vor einigen Jahren zusammen mit dem Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb der Landesvertretung geschenkt hatte, im Saal „Schwäbische Alb“ einen würdigen Standort gefunden hat.

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Und Ernst Fauser fand den Wacholderbusch, den er vor einigen Jahren von der Alb nach Berlin mitgebracht hatte, im Garten der Landesvertretung gut gediehen.

Anschließend führte Bürgermeister Reinhold Teufel durch das historische Berlin, vom Alexanderplatz bis zum Reichstag. Bemerkenswert waren dabei vor allem die Großbaustellen: Seit Jahren laufen in diesem Bereich Arbeiten zur Erweiterung der U-Bahn, und auch der Wiederaufbau des Stadtschlosses war nicht zu übersehen. Eines haben die Gemeinderäte gelernt: Wenn es um Bauzeitenpläne und Kostendeckel geht, scheint der Berliner an sich deutlich toleranter zu sein, als dies in schwäbischen Gemeinden üblich ist.

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Die Besichtigung des Bundestags-Plenarsaals und ein abendlicher Besuch der Reichstagskuppel rundeten den Tag ab.

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Beeindruckt waren die Pfronstetter am Samstag von der Gedenkstätte Berliner Mauer:  In der Bernauer Straße ist das Ausmaß des Todesstreifens noch deutlich sichtbar, während ansonsten im Stadtgebiet meist nur noch ein Pflasterstreifen auf die frühere Grenze hindeutet.

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Der Großteil besichtigte anschließend das Bundeskanzleramt und konnte dort die Räume erleben, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt.

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Der andere Teil besichtigte das Olympiastadion, das im Vorfeld der WM 2006 vom damaligen Eigentümer Bund modern saniert wurde, ohne sein historisches Aussehen zu verlieren. Vor allem die Katakomben der Arena mit dem Aufwärmbereich der Leichtathleten nebst unterirdischer 100-m-Bahn wussten zu überraschen.

Der restliche Samstag stand zur freien Verfügung, nicht wenige nutzten diese Möglichkeit um die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten zu erkunden oder einfach nur zu bummeln.

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Vor der Rückreise ins Ländle wurden am Sonntag in einer Busrundfahrt noch einmal alle Sehenswürdigkeiten und noch so manches mehr erkundet. Im Gedächtnis blieben den Pfronstettern vor allem die Gegensätzlichkeiten, die Berlin zu bieten hat:

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Da sind die mit Millionenaufwand sanierten Hackeschen Höfe nur einen Hofeingang entfernt…

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… vom Kulturprojekt „Haus Schwarzenberg“ wo in äußerst alternativem Ambiente noch alternativere Kneipen zum Verweilen einladen.  Hochglanzbauten wie in der Friedrichstraße oder am Potsdamer Platz waren ebenso zu sehen wie noch ihrer Sanierung harrende Plattenbauten im ehemaligen Osten der Stadt.

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