Ortsteile

Wappen_Aichelau Aichelau (ca. 250 Einwohner)
Aichelau, erstmals im Jahre 1275 als “Aychiloch” („Siedlung am Eichenwald“) erwähnt, gehörte im 15. Jahrhundert den Freiherren von Speth, bevor der Ort 1495 an die Herren von Bubenhofen und schließlich 1497 an das Kloster Zwiefalten überging.

Wappen_AichstettenAichstetten (ca. 140 Einwohner)
Aichstetten wurde erstmals um 1100 als “Aichstetin” (ebenfalls „Siedlung am Eichenwald“) erwähnt und war ab dem 14. Jahrhundert als Teck’sches Lehen unter der Herrschaft der Herren vom Stein. 1514 ging das Dorf an das Kloster Zwiefalten. Von 1809 bis 1819 gehörte Aichstetten zu Tigerfeld und anschließend bis 1829 zu Pfronstetten.
Historische Karte von Aichstetten (Quelle: Hauptstaatsarchiv Stuttgart)

Wappen_GeisingenGeisingen (ca. 195 Einwohner)
Für Geisingen wurden als “Gisingin” im Jahr 829 Güter des Klosters Sankt Gallen nachgewiesen. Vor 1100 gehörte das Dorf wohl zur Achalm’schen Herrschaft, über Zwischenbesitzer gelangte es bis 1412 zum Kloster Zwiefalten. Von 1819 bis 1848 war Geisingen als Teilgemeinde der Schultheißerei Huldstetten zugeordnet.

Wappen_HuldstettenHuldstetten (ca. 185 Einwohner)
Huldstetten wurde erstmals um 1089 als „Hulstetin“ erwähnt, was als „Siedlung an einer Hüle“ verstanden werden kann. 1287 kaufte das Kloster Zwiefalten die Feldlagen von den Grafen von Zollern und schließlich 1412 die Ortslage von den Herren von Rechberg zu Hohenrechberg.

Wappen_Pfronstetten-altPfronstetten (ca. 540 Einwohner)
Der Ortsname Pfronstetten, ursprünglich „Prunstetin“,  deutet auf eine Siedlung mit Pflaumenbäumen hin und wurde 1090 in Zwiefalter Quellen erstmals erwähnt. Das Kloster Zwiefalten hat die Ortsherrschaft 1410 von Hans Kaib zu Hohenstein von Ehrenfels erworben.

Wappen_TigerfeldTigerfeld (ca. 160 Einwohner)
Der Name Tigerfeld leitet sich vom althochdeutschen „tegar“ (groß) ab und bezieht sich auf die große Feldlage des erstmals 1089 in Zwiefalter Chroniken erwähnten Ortes. Die Herren von Achalm schenkten um 1100 die Herrschaftsrechte dem Kloster Zwiefalten. Eine Entscheidungsschlacht des Bauernkrieges hat entgegen entsprechender Quellen wohl nie in Tigerfeld stattgefunden, vielmehr wurde lediglich eine versprengte Bauerntruppe von Waldburg’schen Truppen aufgerieben. Auf Markung Tigerfeld liegt mit der Sattlerkapelle eine Wallfahrtsstätte, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut.